Franz Steiner

„Dein Leben fließt weiter im Licht.“

In liebevoller Erinnerung an
Franz Steiner

17. Mai 1936 – 13. April 2025

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  • Gedenkminute

Kondolenzbuch

„Was bleibt, sind die Erinnerungen. Teilen Sie Ihre Gedanken, Worte oder einen stillen Gruß.“

Hermann Wetten wurde als Sohn von Heinrich und Barbara geboren und wuchs gemeinsam mit seinem sechs Jahre jüngeren Bruder Matthias auf. Schon früh übernahm er Verantwortung, kümmerte sich mit großer Fürsorge um seinen kleinen Bruder und blieb ihm ein Leben lang eng verbunden.

Sein Weg führte ihn zunächst in die Arbeit auf dem Bauernhof, bevor er schließlich seine Berufung fand: Als Hausmeister an der katholischen Hauptschule in Neuwerk war er nicht nur ein zuverlässiger Helfer, sondern vor allem ein Mensch mit Herz. Die Kinder mochten ihn, weil er immer ein offenes Ohr hatte – und genau dort begegnete er auch seiner großen Liebe Helga.

Als die beiden 1981 zusammenfanden, brachte Helga sieben Kinder mit in die Beziehung. Für Hermann war das kein Hindernis, sondern ein Geschenk. Er nahm sie an wie seine eigenen, wurde ein liebevoller Vater und später ein ebenso fürsorglicher Großvater. 1984 gaben sich Hermann und Helga das Ja-Wort, und ein Jahr später erfüllten sie sich mit viel Eigenleistung den Traum vom eigenen Haus – ein Ort voller Leben, Wärme und Zusammenhalt, auf den er immer sehr stolz war.

Das Familienleben war geprägt von einfachen, aber umso wertvolleren Momenten: gemeinsames Holunderblütensammeln in der Neuwerker Donk, aus dem später eigener Wein und Schnaps entstand, fröhliche Stunden auf Schützenfesten oder zuhause, wenn Hermann nach ein paar geselligen Getränken sein Akkordeon hervorholte und für alle spielte. Besonders Berchtesgaden hatte es ihm angetan – 17 Mal kehrte er dorthin zurück und wurde für seine Treue sogar geehrt.

Hermann war ein Mensch, auf den man sich immer verlassen konnte. Egal zu welcher Uhrzeit – er war da, wenn man ihn brauchte, holte einen ab, half ohne zu zögern und stellte andere stets vor sich selbst. Für viele war er nicht nur ein Vater oder Opa, sondern ein Fels in der Brandung.

Ein schwerer Schicksalsschlag traf ihn im Jahr 2004 mit dem Tod seines geliebten Bruders Matthias. Diesen Verlust konnte er nie ganz überwinden. Seine Gesundheit begann zu schwinden, doch sein Wille blieb stark. Besonders ein Wunsch trug ihn durch schwere Zeiten: die Kommunion seines Enkelkindes im Jahr 2009 noch miterleben zu dürfen. Und er hat es geschafft. Bis zuletzt war er für seine Familie da, brachte seine Enkel zur Schule und in den Kindergarten und schenkte ihnen all seine Liebe.

Am 25. März 2010 ist Hermann Wetten nach einer Operation an Herzversagen verstorben. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem katholischen Friedhof in Bettrath – vereint mit seinen Eltern.

Was bleibt, ist die Erinnerung an einen warmherzigen, selbstlosen Menschen, der sein Leben ganz seiner Familie gewidmet hat. Seine Liebe, seine Fürsorge und die vielen gemeinsamen Momente leben in den Herzen seiner Liebsten weiter – heute und für immer.

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